Dienstag, 15. Oktober 2013

Zwischen Magic Moments und Nervenzusammenbrüchen

Die Arbeit: Seit drei Monaten treibe ich nun schon mein Unwesen in den deutschen Merchandise-Shops im Epcot. Mal voller Herzensblut, mal etwas weniger motiviert - kommt aber nur ganz selten vor. Es gibt wirklich schöne,  herzzerreißende Momente. Bestes Beispiel: Vergangene Woche: Ich bin gerade dabei ein Shipping für ein frisch verheiratetes Ehepaar zu machen, wir reden natürlich über ihre Verlobung - vorm Schloss im Magic Kingdom und über den weiteren Verlauf ihres Abends. Sie haben eine Dinerreservierung im Oktoberfest nebenan. Dabei fällt ihnen auf: Sie haben doch auch noch Fastpasses für Testtrack. Da sie diese aufgrund der Essensreservierung nicht wahrnehmen können schlagen sie mir vor, sie an Kinder weiter zu verschenken. Ich hatte also die wahrhaftig dankbare Aufgabe zwei Kindern einen schönen Abend zu bescheren. Schnell wurde ich fündig.  Zwei Jungs ca. 8 & 11 mit ihren Eltern unterwegs in Richtung China. Nach kurzem Gespräch, was sie denn noch vor hätten etc. War klar: Das sind meine Auserwählten und als bei meiner Frage, ob sie Testtrack mögen eine deutliche Begeisterung zu spüren war,  teilte ich ihnen mit dass sie in 30 Minuten ein Fastpass für Testtrack haben. MIT Glitzernden Augen bedankte sich die Familie bei mir, ehe sie in Richtung Future World abdüsten. Das nenne ich mal eine gute Tat am Tag! DAS war mein Magical Moment. Und auch wenn es kitschig klingt, diese Familie glücklich gemacht zu haben hat mich wiederum glücklich gemacht und mir Gästehaut beschert. Ein anderer schöner Moment bescherten mir zwei Frauen im Weinkeller, die sich seit Jahren, das letzte Mal in ihrer Schulzeit wieder trafen und sich ihren Nachwuchs und Ehemann vorstellten.
Aber es gibt nicht nur solch freudige Momente im Disneyworld. Bei einer meiner letzten Kidcot-Schichten bin ich einem kleinen, sehr starken Mädchen begegnet, die mich fast zu Tränen gerührt hat. Sie trug einen "Disney -I'am-celebrating-Button" und auf meine Frage was sie denn feiern würde nahm sie ihren Strohhut ab und zeigte mir selbstbewusst ihre Glatze. "Dass ich den Krebs besiegt hab!"erzählte sie mir freudestrahlend. Vor dieser Tapferkeit des kleinen Mädchens ziehe ich meinen Hut! Am liebsten hätte ich mich noch stundenlang mit ihr unterhalten, doch die mexikanischen Reisegruppen ließen das natürlich nicht zu. -.- Rücksichtslos stürmten sie mit ihren pro Person 10x Duffys und Passports meinen Kidcot Tisch und luden alles darauf ab, ist ja egal was drauf kommt, hauptsache Deutschland ist abgehakt. Gut, kann mir ja egal sein, aber wenn ihr dann geht könnt ihr auch bitteschön "thank you" anstatt "gracias" sagen. Die 2 Worte können ja wohl noch drin sein. Die südamerikanischen Reisegruppen sind eh so ein Fall für sich. Nicht Englisch sprechen zu können ist ja absolut in Ordnung aber dann von allen Deutschem "Portugies!?!?" Oder "Espanol!?!?" Und auch bei der 3.Nachfrage noch ein ja erwarten, wohl etwas zu viel verlangt. Ihr müsst dann auch gar nicht beginnen uns auf eurer Muttersprache vollzutexten, ich kann zwar ein wenig verstehen aber euch daher grammatikalisch in vollen Sätzen antworten noch lange nicht. Neuerdings antworte ich dann auch leider nur in Deutsch und an dieser Stelle, liebe Südamerikaner, ist euer "que!?" Dann auch mal angebracht. .
Das waren aber noch gar nicht alle meiner Lieblingskunden, oh Pardon: Gäste. Die Leute, die in elektrischen Rollstühlen oder wie wir sie nennen: Fettmobile durch die Gegend fahren,  weil sie sich andersweitig nicht mehr fortbewegen können oder zu faul sind und so sämtliche Eingangstüren oder auch gerne mal die Caseline im Candy versperren habe ich auch ganz gerne. Ein anderes schönes Beispiel an dieser Stelle ist auch eine Frau, die mit ihrem Fettmobil im Weinkeller ein Weinfass samt Flaschen runtergeworfen hat und die armen Castmember in ihrer Aufregung ganz alleine in dem Schlamasel zurück gelassen hat. Unsere Gäste sind ein Fall für sich! Meine Trainerin erklärte mir damals, dass viele Leute immer wieder in die Disneyparks kommen, um sich zu entspannen und ihre wenigen Urlaubstage genießen wollen und dafür total abschalten möchten.  Daher lassen sie ihre Gehirne am Eingang zum Epcot zurück und machen uns als Cast Member das Leben schwer. Die Kreditkarte zieht fast niemand beim Ersten ( und manchmal selbst beim 2.Mal) richtig herum durchs Kartenlesegerät und wissen, dass ich die Produkte erst einscannen bzw, eintippen muss bevor sie diese bezahlen können, weiß auch bei Weitem nicht jeder. Da wird die Karte dann einfach schonmal durchgeswipt, also durchgezogen. Meine Lieblingsfrage, die danach in 70% aller Fälle kommt: "Did it charge me?" (Wurde mir das berechnet) Na logo! Ich habe die Kasse noch nichtmal geöffnet,  aber Disney hat ihr Konto schon leer geräumt.  - "Nein, natürlich nicht!" "Aber es sagt Danke. "Es sagt immer Danke!" "Das ist aber ein wirklich nettes Gerät! Hachja,  die schlauen Amis :)
Auch wenn das in den letzten Zeilen jetzt nicht so rüber kommt, mir macht die Arbeit wirklich oft Spaß!  ;) Besonders mit meinen lieben Mit-Cast-Membern.  Man unterhält sich und lässt den letzten Abend Revue passieren, bis man irgendwann einen Schlüsselbund klimpern hört.  Alarmstufe rot: Manager in Sicht. Michelle hat da mal einen ganz schönen Vergleich angestellt und weil sie schon so disney-gebrainwasht ist natürlich mit einem Disneyfilm! Dass Klimpern der Schlüsselbude unserer Manager erinnert sie sehr an das Krokodil,  aus Peter Pan, dass eine Uhr verschluckt hat und daher durchgehend tickt. Das Grauen ist so schon von Weitem zu hören.  Dieses Krokodil-Grauen ist bei uns der Manager.  Ich höre es auch schon wieder rascheln .. Also mal lieber zurück an die Arbeit!

Freitag, 11. Oktober 2013

Bahama Breeze

Einen meiner größten Wünsche erfüllte ichvmir gleich am Anfang meiner Zeit bei Disney: mit einem Kreuzfahrtschiff auf die Bahamas. Mit den Reiseleitern Nadine & Dustin gings Freitagmorgen für Dennis, Salvatore, Jakob & Annemarie und mich auf nach Miami, um von dort aus mit "Royal Carribean Cruise Lines" in See zu stechen. Für nur 250 Dollar hatten wir uns diese "Minikreuzfahrt" kurz vorher im nternet gebucht. Den Weg bis Miami verschliefen die Meisten von uns leider, da die Kombinstiom frühes Aufstehen und abends noch feiern gehen nicht bei jedem reibungslos funktioniert. Erst als unser Dj "Welcome to Miami" auflegte, kam wieder richtig Stimmung auf. Vom Flughafen, eo wir unseren räumigen Mietwagen wieder abgaben, bis zum Port Miami ging es für uns alle für ein 10Dollarschein, der beim Aussteigen per Handschlag, an den netten Fahrer übergeben wurde. Sehr seriös das Ganze.
Der CheckIn am Bord stellte sich ohne den "Set Sail Pass" als etwas schwieriger heraus.  Und ja Nadine, es wäre von Nutzen gewesen bereits vorher online einzuchecken, wie man es von Fluggesellschaften heutzutage so kennt. Stattdessen erwattete uns eine einzelne Namenkontrolle, die anhand eines Batzen Papiers abgeglichen wurde. Als wenn das nicht schon genug Zeitverschwendung gewesen wäre, war unser Gegenüber mit dem Alpahbet wohl nicht ganz so vertraut. Der Mann blättert und blättert,  Ich wiederhole die Anfangsbuchstaben meines Nachnamens. "Rein.." Buchstabiere sie sogar noch für ihn. " R..E..I..N". Der Mann blättert weiter. "M..P..U". Überblättert, also nochmal. "Z" Wieder von vorne: ".B ..P. "Stop! My name!, rufe ich, um dem ganzen Spiel ein Ende zu bereiten, als er endlich wieder in der Nähe meines Anfangsbuchstaben angelangt ist und tippe auf meinen Namen. "Ah.. Reih.." Als ob er jetzt endlich mal begriffen hätte, wie ich heiße.  Aber es lag zumindest nicht an mir, da er mit allen anderen genauso verfuhr.
Nachdem dieses Problem beseitigt war, kam das nächste gar nicht erst auf: Die Zimmerfrage erübrigte sich.  So wie im Internet angegeben ( vielleicht hätte man sich da schon ein wenig mehr Gedanken machen sollen). Aber Naja! Wir sind im Urlaub und wie die Gäste bei uns in den Parks wollen wir dann auch mal ein wenig das Gehirn beiseite lassen. Unsere Reiseleiter - oder auch " Mama & Papa", wie wir sie liebevoll tauften, teilen sich ein Zimmer mit Jakob. Salva und Dennis müssen mit Annemarie und mir Vorlieb nehmen.Ein Zimmer ist dann aber auch schon zu viel gesagt. Eher eine Kajüte, eine Kombüse, aber bei weniger als 200 Euro will man da mal nicht meckern. Ist's wenigstens schön gemütlich und mit der Grundregel: Im Gang zwischen den Betten steht immer nur einer sollte das schon klappen. Und wenn ich mir dann die Haare föhne, Annemarie sich schminkt, Dennis sich die Haare macht- das alles vor dem gleichen Spiegel - und Salva dann auch noch ins Bad will, wird sich halt gequetscht. Nach der Zimmerfrage bleibt aber noch die andere Frage: Wer schläft oben, wer unten? Also auf den Betten. Sind ja Hochbetten. Da mich meine soziale Ader an dem Tag überkam, verzichtete ich freiwillig auf den Platz einer richtigen Matratze und nahm mit dem Hochbett vorlieb. Klassenfahrtfeeling! :) Die anderen 3 stritten sich binweilen um den Schlafplatz unten, da alle furchtbare Angst hatten a) nachts aus dem Bett zu fallen oder b) nicht wieder runterzukommen. Mein Vorschlag mit mehr Sport und weniger Alkohol wurde nur sanft belächelt :( Annemarie hat den Kampf übrigens verloren.. Aber da wir uns in unserem Schlafgemach eh nicht so lange aufhielten,  halb so wild! Das Schiff "Majesty of the Sea" belohnte uns ansonsten mit allem was das Herz begehrt. Bei strahlendem Sonnenschein legte das Schiff von Miami ab. Am Deck genossen wir Seeluft und ließen die Hochhäuser Miamis an uns vorbeiziehen.  Vom Pool hüpften wir in den Whirpool und von dort wieder zurück auf die Sonnenliegen am Deck. Zwischendrin Softeis & Pizza - Perfekt! Als wenn das nicht schon genug wäre erwartete uns zum Dinner kein dahergelaufenes 3-Sterne-Buffet, sondern ein 3-Gänge-Menü à la carte: Alle drei Abende fabelhaft! Einzig verwundert hat uns am ersten Abend nur das Tischschild "Stephen Walter". Hm.. Dachten die sich wohl dem Tisch der Deutschen geben wir mal einen Deutschen Namen. Als sich wenig später unser Kellner allerdings als "Stephan" vorstellte und wir bemerkten, dass auf dem Schild nicht "Walter" sondern "Waiter"(also Kellner) stand, war alles klar!  Zumindest für uns. Jakob fiel das erst am nächsten Abend auf und auch da hatte er die Lacher noch auf seiner Seite!
Zu später Stunde zog es uns nicht nur aufs Schiffsdeck, sondern in die schiffseigene Disko, in der wir den dunkelhäutigen Miturlaubern mal ordentlich geteacht haben, how to doggyn! Besonders Dennis, der sich mit unglaublichen Dancemoves im Kreise der Urlauber feiern ließ.
Am nächsten Morgen wurde ich ganz behutsam (!) durch Dennis Wecker geweckt. Durch das laute Schiffunternotsignal habe ich mir erstmal meinen Schädel an der Decke eingehauen, so hochgdschreckt bin ich, ehe ich bemerkte, dass das nur Dennis Wecker ist,  der eine Stunde lang alle 10 Minuten klingelte, natürlich mit immer verschieenen Tönen,  mal ein krähender Hahn und eben auch das tutende Alarmsignal.  Dafür sind wir wenigstens nicht allzuspät zu unserem Tagesausflug nach Cococay, der Privatinsel der Reederei aufgebrochen.  Nach einem top Frühstück (knackige Brötchen,  Pencakes, Omlet zum selbst zusammenstellen, Obstsalat), haben wir die kleine Insel - traumhaft schön - wie man dich die Bahamas im Traum vorstellt: kleine bunte Holzhütten, Sandstrand mit Palmen, die nahezu ins Wasser ragen, türkises Meer & karibischer Musik, betreten.  So warm, dass man es kaum am Strand aushält. Die Abkühlung suchten wir uns dann im Meer mit Blick auf unser Kreuzfahrtschiff.  Samstag Vormittag,  alle Anderen arbeiten, gehen zur Schule oder zur Uni. Das Leben kann so schön sein. Und dazu auch noch ein üppiges   Barbecue am Strand!  Abends wartete die "White Pool Party"auf uns. Das erneute dortige Buffet mit Schoko-Früchte-Fondue lasse ich mal weg: Viel lustiger: Die anderen anwesenden Gäste,  die mit zunehmendem Pegel sämtliche Hemmungen fallen ließen und sich in Anzug in den Pool warfen. Unser eigentlicher Held war allerdings der von uns so getaufte "Günther", der nur für uns und alle weiteren Gäste,  die Dusche am Pool als Stripstange zweckemtfremdete, zu allen Liedern mitgröllte als sei er der Leadsänger und durch seine Arschbomben den ein oder anderen bitchfight mit anderen Hotelgäste anzettelte. Wie sich später herausstellte hieß der allerdings "Nick", ist sicher ein Freund von "Stephen Walter". Die Clubtänze, die sich während der Poolanimation nachmittags in unsere Köpfe gebrannt hatten beherrschten wir zu dieser Stunde auch ohne Hilfe der leckeren Cocktails schon super! Bis spät in die Nacht ließen wir also die Puppen tanzen, um am nächsten Morgen eim bisschen verspätet zu unserem 2. Landtag nach Nassau, die Hauptstadt der Bahamas aufzubrechen. Es schläft sich halt so schön mit Bob Marley als Wecker.. "No woman, no cry.." "No woman,  no cry". "schnarch" Und wenn man unsere Diva im Raum,  damit ist die Italienerin Salva gemeint aufweckt, braucht sie erstmal ein paar Pakete Snickers, bevor sie wieder auf Menschen losgelassen werden kann.
An unserem 2. Tag auf den Bahamas wollten wir nicht nur faul am Strand liegen,  sondern auch ein wenig was von der Insel sehen. An der Anliegestelle mieteten wir uns also bei höchst seriösen Einheimischen Scooterund sind damit los gebraust. Kreuz und quer ging es über die Insel, bis Dustin & Ich + Anne & Jakob die Anderen drei auf dem Weg zum Atlantishotel verloren haben. Es folgte eine wilde Suchjagd auf den Straßen von Nassau, die schließlich in eine Verfolgungsjagd endete. Aber mit Happy End: Wir holten die anderen ein!  Gemeinsam düsten wir zurück in Richtung Zentrum und kamen auf unserem Weg vorbei in wirklich abgeranzten Gegenden, in denen auf alle 5 Hütten Kirchen & Gotteshäuser folgten. Als wir dann schließlich in eine Seitenstraße einbogen, wo plötzlich ein Einheimischer mit einer Knarre rumrlief,  entschieden wir uns doch lieber umzudrehen, um noch ein wenig am Strand zu liegen, ehe das Wetter sich verschlechterte und wir uns schließlich in eine Cocktailbar verkrochen, denn: legales drinkingalter 18!
Zurück auf dem Schiff genossen wir nochmal die lustige Animation am Pool. Nach unserem letzten vorzüglichen Dinner integrierten wir uns außerdem in einer Quiznight, in der übermotivierte betrunkene Amerikaner Schuhe, Tshirts und Unterwäsche hinterher rannten. Denn Ziel war es z.B. 7 weiße Männer Shirts oder 5 schwarze Bhs aufzutreiben. Und um den Spaß als humorlose Deutsche nicht zu verderben haben wir natürlich gerne mal was bei gesteuert. "Teamwork makes dreamwork" wie es jetzt bei Disney heißen würde.  Der Urlaub ist noch nicht vorbei und schon sucht die Arbeit einen wieder heim. Bevor dies aber am Dienstag schließlich der Fall war hatten wir Montag noch einen freien Tag,  den wir am Miami Beach & Ocean Drive verbrachten.
Anschließend kann ich wirklich nur sagen, dass es ein traumhafter Urlaub war, den ich jeder Zeit wieder machen würde.  Nicht nur wegen den Bahamas sondern alleine schon wegen dem Kreuzfahrtfeeling. Und wer weiß,  vielleicht mache ich ja nochmal eine ;)

Mittwoch, 18. September 2013

Das große Disney ABC

Zwischendurch mal ein paar Wörter bzw. Phrasen, die - aus Jucks und Dollerei, sowie gezwungenermaßen unseren Alltag begleiten.
A - Assignment. Vor jeder Schicht ziehen wir ein neues "Assignment". Uns wird also eine neue Position zugeteilt. Das kann von "Please pick up position wine 1" bis "share magic moments" alles sein.
B -Bumpout - Feierabend!
C - Clear. Wenn Abends um 9 die Türen geschlossen werden und kein Gast mehr in den Shops ist, sind wir "clear", es kann geclost werden.
D - Duffy.  Ein Teddybär.  Der Charakter vom Epcot!
E - Epcot. Every Paycheck comes on Thursday. (Jedes Gehalt kommt am Donnerstag.)
F -Four Keys. Das sollte sich langsam von alleine klären^^
G - Garden. Wir gehen nicht auf Toilette, sondern in den Garten.
H - Haribo. (Ha-ri-bo!) Wir machen keine Pause,  sondern mehr Haribo.
I - International Relations. Internationale Beziehungen. ;) ;)
K - Köln 50667. Ein muss für jeden guten WG-Abend!
L - (Disney)-Look. Das bedeutet: keine sichtbaren Tatoos, rot gefärbte Haare, kaum schmuck etc.
M - Merchentainmemt. Mischung aus Merchandise und Entertainment.
N - Nussknacker. Nicht zu verwchseln mit dem berühmtberüchtigtem "Merchknacker"
O - Onstage/ Backstage. Sobald man "onstage" ist perfromant man seine Rolle.
P - Pintrading. Der Austausch von Pins.
R -Roommate.  Zimmergenosse. In meinem Fall Annemarie (Deutschland), Megan (England) & Giada (Italien)
S - Shipping. Die Disneygäste haben die Möglichkeit sich ihre gekauften Sachen nach Hause, ins Hotel oder an den Parkeingang "shippen" zu lassen.
T - Trow In.  Wilkommensparty der Neuen.
U - Underage/Overage. Über beziehungsweise unter 21.
V - Vergessen.  Tritt meistens im Zusammenhang mit Jakob auf.
W - Walt Disney - eine Art Messias. Überall hängen Fotos und Zitate von ihm.
Y - Yes. Bei Disney gibt es kein Nein. Maximal ein aber. (Auf Deutsch ist das dann natürlich "joaaa!"
# unser Apartment #0925 in wunderschönster Lage!

Montag, 9. September 2013

2 Monate - time flies

Mittlerweile  bin ich schon zwei Monate hier in Orlando. Die Zeit vergeht einfach so schnell. Gerade noch in Frankfurt unter Tränen in den Flieger gestiegen eben erst nur für die Fantasmic-Show und 1-2 Attraktionen in die Hollywoodstudios gefahren. Man hat hier einfach einen anderen Lebenyrhytmus. Abends geht es da auch noch eben gegen halb 12 mit dem Bus zu Walmart. Die Wocheneinkäufe werden mit einem kleinen Wegelchen bis nach Hause transportiert, bis dort schließlich auf nichtsahnende Opfer gewartet wird, die diesen auch noch in den 2.Stock befördern.  Die selben Nachbarn werden dann Donnerstagabend aus dem Bett geklingelt denn Donnerstag ist schließlich Throw-In-Tag und da muss sich das ganze Outfit nunmal zusammen geliehen werden. Danke in diesem Sinne an das schöne weiße Ananastop der Französin  von nebenan- dass sie nie anziehen würde! - , die ich noch nie vorher gesehen habe & an die neongrüne Adidas-Jogginghose des Amerikaners, den man sonst nur zufällig im "Tower of Terror" in den Studios trifft. Achja: Und das ist nichts gegen euer Kleidungsstil!
Bad Taste Throw in - Dennis & Salva
Aber nicht nur der Donnerstag ist vorgemerkt! Auch sonntags ins Parliament ist beinahe ein ungeschriebenes Gesetz. Im Roxy's waren wir nun auch schon einige Male. Ist jetzt nicht so meins, aber was soll's!  Wenigstens ne gute Color-Splash-Party gab es dort. Also in weißen Klamotten hin und mit buntverschmierten Klamotten samt diversen Händeabdrücken zurück!  Und das Gute ? Dem Putzplan unserer WG zu Folge - in diesem Fall sind nur Anne & Ich gemeint,  für Jakobs Wäsche sind wir noch nicht zuständig, wäscht sie und ich putze! Klappt bisher ganz gut. Die Popcornkrümel im Wohnzimmer verschwinden seither im Staubsauger und genug anzuziehen habe ich auch noch. Desweiteren belustigen wir uns seit kurzem mit lustigen Stadt-Land-Fluss Versionen, wenn das Wetter abends zu schlecht ist, um noch in den Pool zu hüpfen oder einfach schon so spät und alle Köln-Folgen restlos aufgebraucht sind. Da Stadt, Land, Fluss natürlich niemand als Kategorien braucht haben wir diese einfach mal durch Bandnamen, Trennungsgrund und Mordgegenstand deplatziert.  Für den Trennungsgrund "Tierfantasien" hätte ich Jakob am Liebsten ein Applausogramm geschrieben! Genau das hätte ich auch Christina am gestern Abend ausgestellt, als sie, noch nicht mal gegrüßt, mit Popcorn in unsere Haustür stolperte, taumelte & fiel und sich das gesamte Popcorn auf unserem Teppich verteilt. Applaus! Das nächste mal laden wir wohl lieber nicht zu uns ein! Also eher auswärts essen: Eben mal schnell zu Wendy's oder doch lieber gleich zum Cici's Pizza-Buffet, kostet uns ja nur 5 Dollar und die Brownies zum Nachtisch sind einfach zu lecker! Nach der Arbeit zu Applebee's ?  Kein Thema,  die Appetizer zum halben Preis schmecken zuu gut! Sehr gerne sind natürlich auch sämtliche Disneyevents gesehen, hauptsächlich des freien Essens wegen. Auch wenn es eine Poolparty ist und s in Strömen regnet bewegt man sich also zum Commons Clubhaus, um wenigstens Hot Dogs, Chips & ein paar Softgetänke für den Weg mitzunehmen. Letzten Donnerstag wurde es dann sogar ein wenig größer, im anderen Wohnkomplex, Chatham, wurde das "Monstrous Welcome Event", zu Ehren des Starts des Neuen Monster AG Film, gefeiert. Sämtliche College & International Program-Teilnehmer stürzten sich auf Pizza und co. Zu Besuch kamen die Hauptfiguren meines ehemaligen Lieblingskinderfilms Sullivan & Mike, für weitere Zeitvertreibungen standen Hüpfburgen bereit! Achja ich bin jetzt auch stolze Besitzerin einer "Monster ID". Was die mir bringt? Nichts. Aber lustig wie ich bin zeige ich sie - anstatt meiner Commons-Wohn-ID - gerne mal den Busfahrern vor, um in den Bus zu steigen.

Disney's "Monstrous Welcome Event" @ Chatham field
Meine letzten freien Tage bin ich dann ein wenig ruhiger angegangen, keine ganztägtigen Ausflüge in Freizeitparks, sondern mit meiner neu gekauften Luftmatratze im Pool chillen - bis der Sturm mich schließlich weggepustet hat -, entspannen  im Mickey's retreat und ein wenig Einkaufen in der Florida Mall, denn: Es ist soweit: Der erste Tripp ist nicht nur geplant, sondern auch gebucht! Diesen Freitag stechen wir in See! Ahoy, Matrosen!

Donnerstag, 5. September 2013

Universals - der Feind als Freund

Da ich nach gut 2 Monaten schon alle 4 Disneythemenparks besucht habe, die Meisten davon auch schon mehrfach heißt es nun: Auf zu fremden Ufern! Ab in die Universals. Den Eintritt gibt es dann zwar leider nicht mehr kostenlos aber die Investition in eine Jahreskarte (175Dollar) lohnt sich wirklich und nicht nur zur Helloween-Zeit. Johanna und ich steuerten zielstrebig auf "Island's of Advemture" zu, der neuere Themenpark Universals, um die "Wizard World of Harry Potter" zu erkunden. Da mögen einige jetzt vielleicht neidisch werden und das völlig zurecht! Schon von Deutschland aus habe ich mich sehr auf diesen Teil des Parks gefreut! Nachdem wir die erste Achterbahn - die im direkten Disneyvergleich natürlich alle übertrifft,  "Dragon Challenge" gemeistert haben und ich mich langsam wieder an das Gefühl gewohnt hatte, das Achterbahnen wirklich adrenalinbringend sein können,  widmeten wir uns dem Hogwarts-Schloss. In der Single-Riders-Line, die den ganzen Tag über unser zu Hause war - weil die Wartezeit einfach geringer ist, nicht weil wir etwa keine Freunde haben - machten wir uns es gemütlich.  Kurze Erklärung: Als "Single Rider" füllt man den Platz von ungeraden Gruppen und hat demnach eine viel geringere Wartezeit, als in der normalen Warteschlange.  Unglücklicherweise gab es einen kleinen technischen Defekt, sodass unsere Wartezeit dann doch nicht allzukurz war. Die Attraktion an sich ist eine Mischung aus perfekter 4D-Inszenierung und auch tatsächlich nachgestellter Kullissen im Gebäude. Mit dem Ergebnis, dass man an einigen Stellen kurz gar nicht mehr weiß,  ob man gerade auf eine Leinwand schaut oder sich tatsächlich eine Riesenspinne vor einem aufbaut oder die peitschende Weide nach einem ausholt. Zur Krönung dieses tollen Abschnittes waren wir dann noch in der Winkelgasse shoppen und haben uns ein Butterbeer gegönnt!  ;) Die anderen Teile dieses Parks hatten also im direktwn Vergleich gar keine Chance mehr uns nocj glücklicher zu machen.  Die einzelnen Themen, wie Jurassic Park oder die Marvel Comic-Helden waren mir persönlich allerdings auch nichg so vertraut und lagen mir dementsprechend yuch nicht so wirklich am Herzen. Als wir nichtsahnend an einer WasserbHn mit dem Namen "Dudley Do-Right's Ripsaw Falls" vorbei schlenderten und uns, spontan wie wir sind, entschieden mal eben schnell in der Single-Riders-Line mitzufahren, waren wir uns wohl nicht so ganh im Klaren darüber,  was gleich passieren würde.. Als Singlerider kkmplementierte ich eine chinesische Familie, die sich während der gesamten Fahrt ab und an immer mal wkeder4 zu mjr wendeten und sich mit -Konischi wa-Hände-auf-einander-drücken und Nicken ihre Freude mitteilen wollten. Naja,  jedenfalls wurden Johanna und ich, wie für eine Wasserbahn total untypisch und unerwartet klitschnass. Aber was soll's ist ja Florida, da trocknet das schnell wieder!  Aber trotzem, für heute schworen wir uns keiner Wasserattraktion mehr zu Nahe zu kommen!
Bevor wir uns gegen Abend hin in den zweiten Themenpark der Universals begeben wollten, denn da stsmd schließlich die Größte achterbahn,  von der ich mir zu diesem yzeitpumot noch nicht so ganz sicher war, ob ich da mitfahren würde,   machten wir noch einen Spidermann 4D-Ride & eine Hulk-Achterbahn. Erdtaunkicherweise, musste man bei dieser Achterbahn - für die man im unserem Heidepark locker 70 Minuten hätte anstehen müssen,  nur 20 (!), wobei man in den gesamten Universal Studios für sämtliche 4D-Rides mindestens 50 Minuten ansteht. Die grüne Hulk-Achterbahn, bei der man bereits beim Hochfshrdn schon auf 100kmh beschldunigt wird und dann dirdkt in ejnem nach den anderen ylooping geschossen wird,  hat uns auf jeden Fall echt umgehauen. Denn als wir anschließend an einer WASSERATTRYKTION, nämlich Mountain Rafting vorbei kamen und allen Schildern "you will definetly get wet" zum Trotz eindtirgrn, konnten wir nkcht so ganz bei klarem Verstand gewesen sein.. Wir wurden klitschnass - wirklich klitschnass bis auf die Unterwäsche! Johanna erzählte mir noch Stunden später das sie immer noch nicht ganz trocken sei. Kein Wunder wenn ma  während der Fahrt sogar mit Eimern voller Wasser (!) Übergossen wird und von anderen Wartenden mit Wasserpistolen nass gespritzt werden kann! Aber gut es war schon irgendwo lustig und in Florida ixt man einfach für jede noch so kleine Abkühlung dankbar.
Nach so viel Action,  die man in den Disneyaparks schließlich nicht wirklich bekommt,  entschloßen wir uns einen Vorrat an Adrenalinschüben anzulegen und mit der "Rock it" Achterbahn zu fahren. Nych abermals nur 10 Minuten saßen wid drin. Die Gurte festgeschnallt, der Bügel zu, es gab krinm Entkommen mehr.Die gesamte, steile, Fshrt nach oben musste ich mir meine Augen zuhalten,  weil ich einfach nicht runter sehen wollte, seil ich es nicht konntr oder besser gedsgt nicht wollte.  Dabei hätte ich das Beste beinahe verpasst!Auf dem Weg nach oben, kann sich jeder ejn individuelles Lied aussuchen, welches er während der gesamten Fahrt hören kann.  Während Johanna sich für "I will survive"entschidc, blieb mir in meiner Zeitnot, denn schließlich wollte ich dieyaugen sieder schnell s hießen,  um nicht runter sehen zu müssen,  nicht ganh so viel Zeit, "Can't touch it" aus.Als wir dann schließlich oben angekommen waren konnte ich die Fahrt aich kn allen Zügen genießen und ich würde es immer wieder machen! Besonders cool war dann such noch, dass ohne unser Wissen ein Video von uns während der gesamten Achterbahnfahrt gemacht wurde,  dass wir und anschließend ansehen konnten. Das heißt falls man mich denn mal sah, schließlich hatte ich die yanfangdzeit immer meine Hände vorm Gesicht und freudig geguckt habd ich nun auch nicht gerade. 

Il an diesem Tag das Glück anscheinend auf unserer Seite war gerieten wir später direkt in dis "Universal Superstars Parada" und sahen so quasi schon versehentlich Spongebob, die Despicable Me Characters und co. Noch ziemlich unentschlossen über den restlichen Verlauf des Abends stellten wir uns so bei dem nagelneuen Terminator 4D-RRide an, bei dem wir zufällig einen Ami kennenen lernten. Dieser Typ studiert 0irgendwie Freizeitparkmanygment (?) Und hat bereits in den Universals gearbeitet. Da wir eh unsicherdsruber waren, welche Attraktionen wir als nächstes besuchen wollten, ließen wir unds darauf rin um aus unserem noch zweistündigen AAufenthalt das Meiste rauszuholen (Eigentlich ein Disneyspruch) und besuchten die Achterbahn "The Mummy", Men in Black & Springfield! In dem Simpsons-Ride durch Krustyland saßen eir dann auch noch in der ersten Reihe - Kontakte muss man haben!  Pünktlich zur Wassershow auf dem See, das vielleicht noch zu dem im Epcot am ähnlichsten ist, hatten wir so also noch ziemlich viel geschafft!  Bei tagsüber unaufhorsamen perfekten Wetter hatten wir fast alle Attraktionen der beiden Themenparks abgeklappert.  Mit dem Ergebnis: Ich liebe die Universals!

Diesen schönen Tag ließen wir dann noch im "Outback" mit einem schönen Steak und selbst gemacht er Erdbeerlimonadd ausklingen.  Rundum gelungen!