Mittwoch, 18. September 2013

Das große Disney ABC

Zwischendurch mal ein paar Wörter bzw. Phrasen, die - aus Jucks und Dollerei, sowie gezwungenermaßen unseren Alltag begleiten.
A - Assignment. Vor jeder Schicht ziehen wir ein neues "Assignment". Uns wird also eine neue Position zugeteilt. Das kann von "Please pick up position wine 1" bis "share magic moments" alles sein.
B -Bumpout - Feierabend!
C - Clear. Wenn Abends um 9 die Türen geschlossen werden und kein Gast mehr in den Shops ist, sind wir "clear", es kann geclost werden.
D - Duffy.  Ein Teddybär.  Der Charakter vom Epcot!
E - Epcot. Every Paycheck comes on Thursday. (Jedes Gehalt kommt am Donnerstag.)
F -Four Keys. Das sollte sich langsam von alleine klären^^
G - Garden. Wir gehen nicht auf Toilette, sondern in den Garten.
H - Haribo. (Ha-ri-bo!) Wir machen keine Pause,  sondern mehr Haribo.
I - International Relations. Internationale Beziehungen. ;) ;)
K - Köln 50667. Ein muss für jeden guten WG-Abend!
L - (Disney)-Look. Das bedeutet: keine sichtbaren Tatoos, rot gefärbte Haare, kaum schmuck etc.
M - Merchentainmemt. Mischung aus Merchandise und Entertainment.
N - Nussknacker. Nicht zu verwchseln mit dem berühmtberüchtigtem "Merchknacker"
O - Onstage/ Backstage. Sobald man "onstage" ist perfromant man seine Rolle.
P - Pintrading. Der Austausch von Pins.
R -Roommate.  Zimmergenosse. In meinem Fall Annemarie (Deutschland), Megan (England) & Giada (Italien)
S - Shipping. Die Disneygäste haben die Möglichkeit sich ihre gekauften Sachen nach Hause, ins Hotel oder an den Parkeingang "shippen" zu lassen.
T - Trow In.  Wilkommensparty der Neuen.
U - Underage/Overage. Über beziehungsweise unter 21.
V - Vergessen.  Tritt meistens im Zusammenhang mit Jakob auf.
W - Walt Disney - eine Art Messias. Überall hängen Fotos und Zitate von ihm.
Y - Yes. Bei Disney gibt es kein Nein. Maximal ein aber. (Auf Deutsch ist das dann natürlich "joaaa!"
# unser Apartment #0925 in wunderschönster Lage!

Montag, 9. September 2013

2 Monate - time flies

Mittlerweile  bin ich schon zwei Monate hier in Orlando. Die Zeit vergeht einfach so schnell. Gerade noch in Frankfurt unter Tränen in den Flieger gestiegen eben erst nur für die Fantasmic-Show und 1-2 Attraktionen in die Hollywoodstudios gefahren. Man hat hier einfach einen anderen Lebenyrhytmus. Abends geht es da auch noch eben gegen halb 12 mit dem Bus zu Walmart. Die Wocheneinkäufe werden mit einem kleinen Wegelchen bis nach Hause transportiert, bis dort schließlich auf nichtsahnende Opfer gewartet wird, die diesen auch noch in den 2.Stock befördern.  Die selben Nachbarn werden dann Donnerstagabend aus dem Bett geklingelt denn Donnerstag ist schließlich Throw-In-Tag und da muss sich das ganze Outfit nunmal zusammen geliehen werden. Danke in diesem Sinne an das schöne weiße Ananastop der Französin  von nebenan- dass sie nie anziehen würde! - , die ich noch nie vorher gesehen habe & an die neongrüne Adidas-Jogginghose des Amerikaners, den man sonst nur zufällig im "Tower of Terror" in den Studios trifft. Achja: Und das ist nichts gegen euer Kleidungsstil!
Bad Taste Throw in - Dennis & Salva
Aber nicht nur der Donnerstag ist vorgemerkt! Auch sonntags ins Parliament ist beinahe ein ungeschriebenes Gesetz. Im Roxy's waren wir nun auch schon einige Male. Ist jetzt nicht so meins, aber was soll's!  Wenigstens ne gute Color-Splash-Party gab es dort. Also in weißen Klamotten hin und mit buntverschmierten Klamotten samt diversen Händeabdrücken zurück!  Und das Gute ? Dem Putzplan unserer WG zu Folge - in diesem Fall sind nur Anne & Ich gemeint,  für Jakobs Wäsche sind wir noch nicht zuständig, wäscht sie und ich putze! Klappt bisher ganz gut. Die Popcornkrümel im Wohnzimmer verschwinden seither im Staubsauger und genug anzuziehen habe ich auch noch. Desweiteren belustigen wir uns seit kurzem mit lustigen Stadt-Land-Fluss Versionen, wenn das Wetter abends zu schlecht ist, um noch in den Pool zu hüpfen oder einfach schon so spät und alle Köln-Folgen restlos aufgebraucht sind. Da Stadt, Land, Fluss natürlich niemand als Kategorien braucht haben wir diese einfach mal durch Bandnamen, Trennungsgrund und Mordgegenstand deplatziert.  Für den Trennungsgrund "Tierfantasien" hätte ich Jakob am Liebsten ein Applausogramm geschrieben! Genau das hätte ich auch Christina am gestern Abend ausgestellt, als sie, noch nicht mal gegrüßt, mit Popcorn in unsere Haustür stolperte, taumelte & fiel und sich das gesamte Popcorn auf unserem Teppich verteilt. Applaus! Das nächste mal laden wir wohl lieber nicht zu uns ein! Also eher auswärts essen: Eben mal schnell zu Wendy's oder doch lieber gleich zum Cici's Pizza-Buffet, kostet uns ja nur 5 Dollar und die Brownies zum Nachtisch sind einfach zu lecker! Nach der Arbeit zu Applebee's ?  Kein Thema,  die Appetizer zum halben Preis schmecken zuu gut! Sehr gerne sind natürlich auch sämtliche Disneyevents gesehen, hauptsächlich des freien Essens wegen. Auch wenn es eine Poolparty ist und s in Strömen regnet bewegt man sich also zum Commons Clubhaus, um wenigstens Hot Dogs, Chips & ein paar Softgetänke für den Weg mitzunehmen. Letzten Donnerstag wurde es dann sogar ein wenig größer, im anderen Wohnkomplex, Chatham, wurde das "Monstrous Welcome Event", zu Ehren des Starts des Neuen Monster AG Film, gefeiert. Sämtliche College & International Program-Teilnehmer stürzten sich auf Pizza und co. Zu Besuch kamen die Hauptfiguren meines ehemaligen Lieblingskinderfilms Sullivan & Mike, für weitere Zeitvertreibungen standen Hüpfburgen bereit! Achja ich bin jetzt auch stolze Besitzerin einer "Monster ID". Was die mir bringt? Nichts. Aber lustig wie ich bin zeige ich sie - anstatt meiner Commons-Wohn-ID - gerne mal den Busfahrern vor, um in den Bus zu steigen.

Disney's "Monstrous Welcome Event" @ Chatham field
Meine letzten freien Tage bin ich dann ein wenig ruhiger angegangen, keine ganztägtigen Ausflüge in Freizeitparks, sondern mit meiner neu gekauften Luftmatratze im Pool chillen - bis der Sturm mich schließlich weggepustet hat -, entspannen  im Mickey's retreat und ein wenig Einkaufen in der Florida Mall, denn: Es ist soweit: Der erste Tripp ist nicht nur geplant, sondern auch gebucht! Diesen Freitag stechen wir in See! Ahoy, Matrosen!

Donnerstag, 5. September 2013

Universals - der Feind als Freund

Da ich nach gut 2 Monaten schon alle 4 Disneythemenparks besucht habe, die Meisten davon auch schon mehrfach heißt es nun: Auf zu fremden Ufern! Ab in die Universals. Den Eintritt gibt es dann zwar leider nicht mehr kostenlos aber die Investition in eine Jahreskarte (175Dollar) lohnt sich wirklich und nicht nur zur Helloween-Zeit. Johanna und ich steuerten zielstrebig auf "Island's of Advemture" zu, der neuere Themenpark Universals, um die "Wizard World of Harry Potter" zu erkunden. Da mögen einige jetzt vielleicht neidisch werden und das völlig zurecht! Schon von Deutschland aus habe ich mich sehr auf diesen Teil des Parks gefreut! Nachdem wir die erste Achterbahn - die im direkten Disneyvergleich natürlich alle übertrifft,  "Dragon Challenge" gemeistert haben und ich mich langsam wieder an das Gefühl gewohnt hatte, das Achterbahnen wirklich adrenalinbringend sein können,  widmeten wir uns dem Hogwarts-Schloss. In der Single-Riders-Line, die den ganzen Tag über unser zu Hause war - weil die Wartezeit einfach geringer ist, nicht weil wir etwa keine Freunde haben - machten wir uns es gemütlich.  Kurze Erklärung: Als "Single Rider" füllt man den Platz von ungeraden Gruppen und hat demnach eine viel geringere Wartezeit, als in der normalen Warteschlange.  Unglücklicherweise gab es einen kleinen technischen Defekt, sodass unsere Wartezeit dann doch nicht allzukurz war. Die Attraktion an sich ist eine Mischung aus perfekter 4D-Inszenierung und auch tatsächlich nachgestellter Kullissen im Gebäude. Mit dem Ergebnis, dass man an einigen Stellen kurz gar nicht mehr weiß,  ob man gerade auf eine Leinwand schaut oder sich tatsächlich eine Riesenspinne vor einem aufbaut oder die peitschende Weide nach einem ausholt. Zur Krönung dieses tollen Abschnittes waren wir dann noch in der Winkelgasse shoppen und haben uns ein Butterbeer gegönnt!  ;) Die anderen Teile dieses Parks hatten also im direktwn Vergleich gar keine Chance mehr uns nocj glücklicher zu machen.  Die einzelnen Themen, wie Jurassic Park oder die Marvel Comic-Helden waren mir persönlich allerdings auch nichg so vertraut und lagen mir dementsprechend yuch nicht so wirklich am Herzen. Als wir nichtsahnend an einer WasserbHn mit dem Namen "Dudley Do-Right's Ripsaw Falls" vorbei schlenderten und uns, spontan wie wir sind, entschieden mal eben schnell in der Single-Riders-Line mitzufahren, waren wir uns wohl nicht so ganh im Klaren darüber,  was gleich passieren würde.. Als Singlerider kkmplementierte ich eine chinesische Familie, die sich während der gesamten Fahrt ab und an immer mal wkeder4 zu mjr wendeten und sich mit -Konischi wa-Hände-auf-einander-drücken und Nicken ihre Freude mitteilen wollten. Naja,  jedenfalls wurden Johanna und ich, wie für eine Wasserbahn total untypisch und unerwartet klitschnass. Aber was soll's ist ja Florida, da trocknet das schnell wieder!  Aber trotzem, für heute schworen wir uns keiner Wasserattraktion mehr zu Nahe zu kommen!
Bevor wir uns gegen Abend hin in den zweiten Themenpark der Universals begeben wollten, denn da stsmd schließlich die Größte achterbahn,  von der ich mir zu diesem yzeitpumot noch nicht so ganz sicher war, ob ich da mitfahren würde,   machten wir noch einen Spidermann 4D-Ride & eine Hulk-Achterbahn. Erdtaunkicherweise, musste man bei dieser Achterbahn - für die man im unserem Heidepark locker 70 Minuten hätte anstehen müssen,  nur 20 (!), wobei man in den gesamten Universal Studios für sämtliche 4D-Rides mindestens 50 Minuten ansteht. Die grüne Hulk-Achterbahn, bei der man bereits beim Hochfshrdn schon auf 100kmh beschldunigt wird und dann dirdkt in ejnem nach den anderen ylooping geschossen wird,  hat uns auf jeden Fall echt umgehauen. Denn als wir anschließend an einer WASSERATTRYKTION, nämlich Mountain Rafting vorbei kamen und allen Schildern "you will definetly get wet" zum Trotz eindtirgrn, konnten wir nkcht so ganz bei klarem Verstand gewesen sein.. Wir wurden klitschnass - wirklich klitschnass bis auf die Unterwäsche! Johanna erzählte mir noch Stunden später das sie immer noch nicht ganz trocken sei. Kein Wunder wenn ma  während der Fahrt sogar mit Eimern voller Wasser (!) Übergossen wird und von anderen Wartenden mit Wasserpistolen nass gespritzt werden kann! Aber gut es war schon irgendwo lustig und in Florida ixt man einfach für jede noch so kleine Abkühlung dankbar.
Nach so viel Action,  die man in den Disneyaparks schließlich nicht wirklich bekommt,  entschloßen wir uns einen Vorrat an Adrenalinschüben anzulegen und mit der "Rock it" Achterbahn zu fahren. Nych abermals nur 10 Minuten saßen wid drin. Die Gurte festgeschnallt, der Bügel zu, es gab krinm Entkommen mehr.Die gesamte, steile, Fshrt nach oben musste ich mir meine Augen zuhalten,  weil ich einfach nicht runter sehen wollte, seil ich es nicht konntr oder besser gedsgt nicht wollte.  Dabei hätte ich das Beste beinahe verpasst!Auf dem Weg nach oben, kann sich jeder ejn individuelles Lied aussuchen, welches er während der gesamten Fahrt hören kann.  Während Johanna sich für "I will survive"entschidc, blieb mir in meiner Zeitnot, denn schließlich wollte ich dieyaugen sieder schnell s hießen,  um nicht runter sehen zu müssen,  nicht ganh so viel Zeit, "Can't touch it" aus.Als wir dann schließlich oben angekommen waren konnte ich die Fahrt aich kn allen Zügen genießen und ich würde es immer wieder machen! Besonders cool war dann such noch, dass ohne unser Wissen ein Video von uns während der gesamten Achterbahnfahrt gemacht wurde,  dass wir und anschließend ansehen konnten. Das heißt falls man mich denn mal sah, schließlich hatte ich die yanfangdzeit immer meine Hände vorm Gesicht und freudig geguckt habd ich nun auch nicht gerade. 

Il an diesem Tag das Glück anscheinend auf unserer Seite war gerieten wir später direkt in dis "Universal Superstars Parada" und sahen so quasi schon versehentlich Spongebob, die Despicable Me Characters und co. Noch ziemlich unentschlossen über den restlichen Verlauf des Abends stellten wir uns so bei dem nagelneuen Terminator 4D-RRide an, bei dem wir zufällig einen Ami kennenen lernten. Dieser Typ studiert 0irgendwie Freizeitparkmanygment (?) Und hat bereits in den Universals gearbeitet. Da wir eh unsicherdsruber waren, welche Attraktionen wir als nächstes besuchen wollten, ließen wir unds darauf rin um aus unserem noch zweistündigen AAufenthalt das Meiste rauszuholen (Eigentlich ein Disneyspruch) und besuchten die Achterbahn "The Mummy", Men in Black & Springfield! In dem Simpsons-Ride durch Krustyland saßen eir dann auch noch in der ersten Reihe - Kontakte muss man haben!  Pünktlich zur Wassershow auf dem See, das vielleicht noch zu dem im Epcot am ähnlichsten ist, hatten wir so also noch ziemlich viel geschafft!  Bei tagsüber unaufhorsamen perfekten Wetter hatten wir fast alle Attraktionen der beiden Themenparks abgeklappert.  Mit dem Ergebnis: Ich liebe die Universals!

Diesen schönen Tag ließen wir dann noch im "Outback" mit einem schönen Steak und selbst gemacht er Erdbeerlimonadd ausklingen.  Rundum gelungen! 

Dienstag, 13. August 2013

Aus dem Leben eines Cultural Representatives

Feuerwerk im Magic Kingdom
Im Moment sieht es für mich so aus, dass ich meistens immer erst spät arbeiten muss, das heißt so ab 3 pm. Daher gönnt man sich abends natürlich reichlich - verbringt den Abend mit Kochorgien und bestenfalls mit Köln 50667 (Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass ich erst hier mit dem Virus infiziert wurde und es nahezu nur unter Gruppenzwange erleide). Ein großes "Sorry" an dieser Stelle an Jakob & Anne, ich sollte unsere  Köln-Sucht eigentlich nicht öffentlich machen, damit wir nicht asozial rüber kommen - aber ich lasse aus selbigem Grund schon so vieles weg dann muss das jetzt mal sein! Bevor wir uns allerdings mit den importierten Haribos, dem Karamellpopcorn und meinem "Tabi", weil Jakob seinen Laptop mal wieder vergessen hat, aufs Sofa chillen, wird erst noch reichhaltig gekocht. Reihum werden sich dann Dosenöffner und weitere Pfannen aus der Nachbarschaft zusammen geliehen und ab geht's! Gefüllte Paprika, überbackene Tortillas, Brokolliauflauf ( wir haben jetzt eine Auflaufform! :), Reispfanne etc und wenn mal gar kein Bock da ist einfach Salat oder Nuddeln. Aber nie und ich betone es nochmals: nie wieder"Bratkartoffeln", die vor dem Anbraten nicht gekocht wurden.. Den Mastro dieser wunderbaren Kochkreation verschweige ich an dieser Stelle besser mal.. Da hilft dann auch kein Edy's cookie dough icecream mehr als Trostdessert! Wenn man es dann am nächsten Morgen schafft und den Wecker um 11 am nicht überhört,  steht man auf, legt sich an den Pool, lässt sich braun brutzeln und geht anschließend noch ins Fitnessstudio. Das ist bisher nur leider noch nicht allzuoft vorgekommen. Aber der Ansatz ist da: Ich habe jetzt Sportschuhe! Als schlechte Ausrede könnte ich nun meine Krankheit vorschieben, nein mich hat weder ein Krokodil gefressen, noch hat mich eine Schlange gebissen. Nach 6 Wochen Sunshine State war es letzendlich die Klimaanage, die mich erlegt hat.Natürlich auch kein Wunder wenn alle um einen herum sich gegenseitig anhusten und man trotzdem noch mit ihnen das selbe Eis löffelt. Naja, nach einer Woche war die Erkältung dann auch überstanden,  ich habe sie überlebt und so schlimm war es dann doch nicht. Ist halt nur ein wenig blöd, wenn seine Körpertemperatur selbst schon wie das Feuuerwerk im Magic Kingdom anfühlt und die Außentemperatur zusätzlich nochmal 95 Fahrenheit beträgt.  
Meeting Mickey - mit Ira & Johanna
Apropos: Ich habe mittlerweile das Feuerwerk im Magic Kingdom und im Epcot gesehen! Gemeinsam mit Ira und Johanna bin ich an unserem freien Montagabend trotz düsterdunklen Gewitterwolken ins MK gefahren. Kaum den Dampfer, weches uns an die Andockstelle des Parks befördert hat, verlassen, fing es auch - wie für hier typisch -an, wie aus Eimern an zu schütten! Klitschnass sind wir an der Attraktion angekommen, die wir vor dem Feuerwerk noch besuchen wollten: Space Mountain. Die Wartezeit betrug traurigerweise 70Minuten bzw. nach Disney-magic-moral 50. Wir verschoben das also zunächst mal, schlenderten die "Main Street" entlang,  traffen Mickey und machten noch einen Abstecher ins "Frontierland". Dort sind wir mit einer "Geisterbahn" gefahren, die mir als kleines Kind im Disneyland Paris so viel Angst gemacht hatte, dass ich danach keine weiteren Attraktionen mehr besuchen konnte und mich nur noch weinend an mein Winnieh Puh Stofftier schmiegte. Heute kann ich mich dafür einfach nur noch auslachen.. Eine Geisterbahn war das nun wirklich nicht. Nach diesem Reinfall haben wir unser Glück anschließend noch einmal bei "Space Mountain" probiert.  Diesmal erfolgreich: Ohne jegliches Anstehen wurden wir ins All geschossen und als wir wieder Erde unter den Füßen hatten entfachte endlich das Feuerwerk über unseren Köpfen. 
"Fanatic card"
Um nun aber sagen zu können, ob das Feuerwerk über dem Cinderella Castle oder "Illuninations of Earth" im Epcot besser war, besuchte ich mit Jakob im Anschluss an unsere "Four Keys"-"class", weil man die bisherja auch überhaupt nicht kennen gelernt hat und die auch nicht in jeder Ecke auf riesen Plakaten aushängen, unseren Arbeitsplatz. Auch als Besucher des Parks hat man seine Cast Member Attitude selbstverständlich nicht abgelegt und jedem Mädchen mit einer Krone mit "Hi Princess" begrüßt,  allen "Happy-Birthday-Button-Menschen" zum Geburtstag gratuliert, jedem einen "magical day" gewünscht und kleine Kinder, die im Weg stehen natürlich nicht aus dem Weg gerempelt. Sehr vorbildlich eben! Deswegen bin ich auch bereits im Besitz von zwei (!) "Fanatic cards". Diese bekommt man von anderen Mitarbeitern, die finden,  dass man irgendeinen der "Four Keys"(wie waren die noch gleich?) besonders gut erfüllt hat und sind in etwa so wertvoll wie die Mickey-Sticker die wir 72637363x am Tag verteilen . Mein erstes Bauchpinselchen habe ich so schon in meinen ersten Arbeitstagen erhalten,  als ich mich im Adidas mal wieder zu Tode gelangweilt habe und aus diesem Grund schon vor dem closing den Shop aufgeräumt habe. Very efficient! Die 2.gab's dann weil ich zwei Mädchen besonders viel Magic beschert habe, indem ich Disney-freundlich zu ihnen war, mit ihnen über ihren Tag gesprochen habe und ihnen Buttons gebracht habe. Sowie ich den beiden Mädchen von meiner Lieblingsattraktion "Soarin" vorschwärme und dieses nicht, wie fast alles Andere, etwa dass der "Pecan Cluster" aus der Karamellküche total lecker schmeckt ( Keine Ahnung,  ich hab da noch nie was probiert! ? ) oder, dass die Erdbeeren mit dunkler Schokolade besonders deutsch sind ( die Erdbeeren mit Milchschokolade sind wohl wieder aus), nicht gelogen.  Der "Flug" über Kalifornien und noch weitere Teile der USA ist einfach nur total entspannend und besonders der Moment, in dem man über Orangenfelder schwebt und einem der Duft von Orangen entgegen kommt unbezahlbar!  Unbezahlbar war auch der Blick auf "Illuminations of Earth", einen Zusammenspiel aus Feuerwerk, Wasserfontanen, Feuer und natürlicher emotionaler Musik, die wir seit unseren closing Schichten allesamt mitsingen können und auch noch auf dem Weg nach Hause vor uns Hinsummen. Auch ohne die Beeinflussung,  dass "Illuminations of Earth" ein Heimspiel ist und ich es mit dem Glücksgefühl: Gleich ist Feierabend, Tür zu! verbinde,  mein Favorit! Das werde ich mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gesehen haben, genuaso wie vieles Anderes hier.

Einmal um die Welt

Ich, Nadine & Jana - vor dem Wahrzeichen von Epcot
Endlich habe ich es nun auch mal geschafft mir meinen Arbeitsplatz als Gast anzusehen. Zusammen mit Nadine und Jana, die beide so wie ich am 9.Juli angekommen sind und mit mir im Merchandise arbeiten, ging es auf Entdeckungstour. Angeanfangen im "Futureworld" - was aber so gar nicht "future" ist. Vor 30 Jahren mag das ja vielleicht alles voll zukunftsmäßig modern gewesen sein, aber auf uns (quasi als Menschen aus der Zukunft) wirkte die Technologie dann doch eher schon veraltet und die Architektur ebenfalls retro. Also schnell nur einen Fastpass für "Test Track" geholt. Irgendeine übermächtige Kraft wollte aber anscheinend nicht, dass Jana auch einen Fastpass bekommt und so spuckte die Fastpass-Maschine nur Nadine und mir einen Fastpass aus und hat anschließend für den heutigen Tag Feierabend gemacht. Auch trotz dieser traurigen Nachricht entschieden wir uns für später die Fastpässe trotzdem einzulösen.  TestTrack musste einfach sein!Schließlich sah und hörte man diese Attraktion jeden Tag auf seinem Arbeitsweg, wenn wiedermalls Autos über seine Köpfe hinwegrasten. Die Achterbahn verläuft nämlich teilweise über den Backstagebereich; auch wenn ich keine Ahnung habe wie Disney DAS zulassen konnte.  150 Warteminutenen für die beliebteste Epcot-Attraktion "Soarin" schienen uns hingegen dann doch zu viel und als Alternativprogramm entschieden wir uns für die "Mission Space". Als Astronauten wurden wir also Richtuncg Mars geschossen.  Ich als Pilot, Nadine als Commander und Jana als Navigator legten wir gemeinsam eine schöne Bruchlandung hin.
Jana, Nadine & Ich in Mexiko
Nachdem wir nun schon zum Mars geflogen waren, wollten wir uns nun wieder auf unserer Erde beschäftigen.  Wir besichtigten  alle Länderpavillions: Erblickten die Gebirgslandschaft Canadas, trafen Winnieh Puh und Tiger in Großbritannien, verkleideten uns in Japan in den typischen Gewändern, schlenderten durch die kleinen Gassen Marokkos, aßen zu Mittag in der französischen Tapisserie,  fanden Amerika langweilig, machten ein Fotoshooting auf der italienischen Plaza, trommelten in Afrika, machten eine Bootstour durch Norwegen, sahen eine Artistenshow in China und fühlten Latinoblut in der mexikanischen Pyramide.Mexiko ist und bleibt einfach von der Arichetektur mein Lieblingsland im Epcot! Dicht gefolgt von Marroko, obwohl, Italien von Außen auch ziemlich viel Charme versprüht.Selbstverständlich hatten wir auch viel Spaß in unserem eigenen Landerpavillion: Deutschland!
Es macht natürlich richtig Spaß sich zu vergnügen,  wenn die Arbeitskollegen schuften müssen ;) Wir verabschiedeten uns dann doch schnell, die Frage was die Anderen für heute noch vorhatten erübrigte sich ja, aber kurz noch erwähnen,  dass man jetzt einen Fastpass für Testtrack einlösen wird kann man ja trotzdem! Bevor wir, naja, das heißt wohl genauer gesagt Nadine und Ich unsere Fastpässe einlösen konnten, reihten wir uns gemeinsam mit Jana in die 60 minütigege Warteschlange ein, damit auch sie heute noch in den Genuss von Testtrack kommt. Einige Great-Value-Cracker später durften wir dann unser Auto designen: Ein Prachtstück! Ein rosaner Monstertruck mit neon-metallic Streifen und Heckspoiler! Mit dieser Karre schnitten wir im Vergleich sogar gar nicht mal soo schlecht ab.

Die "krasse Karre"
Nur ein paar Punkte trennten uns vom Tagesbesten. Das Beste kommt allerdings noch: Als Nadine & Ich unsere Fastpässe einlösen wollten und einem Castmember ganz traurig erklärten, dass unsere Freundin keinen Fastpass mehr bekommen hatte, zauberte er aus seiner linken Jackentasche einen "Sonder-Fastpass" heraus.. Jana konnte also doch noch mitfahren und fur uns hieß es eine zweite Fahrt im Testtrack! Disney weiß eben wie man Magic macht.  Ein schöner Abschluss fur einen rundum schönen Tag!